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Spende

27. Dezember 2004

Die TRANSNET-Weihnachtsaktion - Helfen Sie Opfern ritueller Gewalt

Weihnachten steht vor der Tür. Das Fest der Liebe, das Fest der Familie, das Fest der Kinder. Eigentlich kein Platz für grausame Wahrheiten. Doch diese gibt es. Und es gibt Kinder, die auch an Weihnachten zu leiden haben. Kindesmissbrauch gehört zu den großen Tabuthemen unserer Gesellschaft. Doch dieses Schattenfeld ist größer als viele denken. Die TRANSNET-Weihnachtsaktion wird sich in diesem Jahr mit einem besonders hässlichen Aspekt beschäftigen: der rituellen Gewalt an Kindern.

Wir wollen Geld für eine private Stiftung der Sektenexpertin Renate Rennebach sammeln. Die SPD-Politikerin hat sich jahrelang mit Themen wie Satanismus und rituelle Gewalt befasst. Ihre Stiftung hilft Kindern und Jugendlichen, die den Ausstieg aus diesen Zirkeln geschafft haben bzw. schaffen wollen. Denn was hier an psychischen Verletzungen angerichtet wurde, muss jahrelang therapiert werden. Und die Krankenkassen tragen diese Therapie nicht. Auch der Staat schafft nicht immer die Unterstützung, die nötig ist. So fehlt häufig das Geld für Fluchtwohnungen. Vieles, was in diesem Bereich passiert, übersteigt unsere Vorstellungskraft. Würden wir es im Film sehen, würden wir es für die Ausgeburt einer kranken Phantasie halten. "So was gibt es doch gar nicht", würden wir denken. Doch leider ist es nur allzu wahr.

Hintergrundinformationen

In satanistischen Ritualen werden Kinder misshandelt und sexuell missbraucht. Diesen Kindern wird eingeimpft, dass diese Praktiken zu ihrem Wohle sind, dass sie sich in ihrer "Familie" aufgehoben fühlen sollen. Vor allem werden sie so auch daran gehindert, sich fremden Personen, z.B. Lehrern, Ärzten, Polizisten anzuvertrauen. Der Missbrauch beginnt oft bereits im Kleinkindalter. Die Kinder werden in diese Zirkel hineingeboren. Sie werden von ihren "Eltern" missbraucht oder an andere Mitglieder der Zirkel regelrecht verkauft.

Die Täter sind keine harmlosen Spinner in schwarzem Leder. Es handelt sich um Menschen mit ganz weißen Westen in bürgerlichen Berufen und mit bürgerlicher Fassade. Und der Satanskult ist keine hirnrissige private Marotte. Er ist ein Deckmantel für sexuellen Missbrauch und zugleich ein Mittel, um die Kinder zu verwirren, ihr normales, gesundes Wertsystem zu zerstören. Diese Kinder machen unvorstellbare Qualen durch. Ihnen wird nicht nur ihre Kindheit genommen. Auch später ist ein normales Leben kaum möglich. Sie erleiden körperliche und seelische Verletzungen.

Viele Opfer reagieren mit schwersten psychischen Störungen bis hin zum Selbstmord. Und der Ausstieg aus der Szene ist ungeheuer schwer. Denen, die aussteigen wollen oder denen, die es geschafft haben, müssen wir helfen. Wir wollen sie unterstützen, damit sie in ein normales Leben zurück finden. Dies ist schwere Kost zu Weihnachten. Aber wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit, auf dieses Thema hinzuweisen.






20. Januar 2005

Spenden aus der TRANSNET-Weihnachtsaktion übergeben

TRANSNET-Vorsitzender Norbert Hansen hat die Spenden aus der ersten TRANSNET- Weihnachtsaktion übergeben. Die Sektenexpertin Renate Rennebach hat in Berlin den symbolischen Scheck entgegengenommen. Insgesamt kamen 16.320 Euro für Opfer ritueller Gewalt zusammen. TRANSNET dankt allen Spendern herzlich.

Renate Rennebach sagte, das Thema rituelle Gewalt habe noch nie eine solche Verbreitung gefunden wie durch die Weihnachtsaktion. Kollege Norbert Hansen nannte die Aktion ebenfalls einen Erfolg. Es sei richtig, Stiftungen und Projekte zu unterstützen, die nicht im großen Licht der Öffentlichkeit stünden.

Mit dem Geld werden Menschen unterstützt, die in ihrer Kindheit Opfer ritueller Gewalt und sexuellen Missbrauchs geworden sind. Sie leiden auch jetzt als Erwachsene zum Teil unter schweren psychischen Erkrankungen.

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